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So
10
Jul '11

Hinweis: Bilder/Texte über Schottland

Die Bilder und Texte über meinen Urlaub in Schottland pflege ich gerade nach. Je nach Lust und Laune wird es ein bis viele Tage Monate dauern, bis alles online steht. Habt also Geduld :)

Mo
6
Jun '11

Schottland 2011: West Highland Way, Inverarnan -> Tyndrum, WHW #4

Da laut Reiseführer der vorletzte >20km  Abschnitt nicht mehr ganz so schlimm sein sollte, gönnte ich mir einen relativ späten Start. Das fully cooked breakfast war nicht so verlockend, continental breakfast gab es nicht, ich wollte daher ein weniger fleischlastiges Frühstück raushandeln. Das Konzept “weniger Fleisch zum Frühstück” stieß aber auf völliges Unverständnis bei der Bedienung und führte zu einer längeren Diskussion. Am Ende bekam ich ein fully cooked vegetarian breakfast – naja, besser als nichts :) Leider war auch hier alles fritiert: Wurstersatz, Champignons und sogar die Tomatenscheibe! Typisch schottisch…
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So
5
Jun '11

Schottland 2011: West Highland Way, Rowardennan -> Inverarnan, WHW #3

Meinen Schotten habe ich heute nicht mehr gesehen. Als er gestern sein Gepäck bei der Herberge abgeholt hat (er zeltet überall, travelite liefert aber wohl nur zur Herberge) war er schon kräftig am humpeln. Okay, das habe ich vorhin auch, aber der Reihe nach…

Los ging es mit einem cooked breakfast, also Spiegelei, seltsamer Wurst, irgendwas Pfannkuchen ähnliches, ekliger Speck oder Schinken (war nicht so genau auszumachen, was das sein sollte), baked beans und black pudding. Letzteres ähnelt Schwarzwurst ist aber teigiger, vermutlich ist ordentlich Brot und Ei o.ä. drin. Entsprach nicht ganz meiner Vorstellung von leckerem Frühstück, aber hat wenigstens ordentlich Kalorien ;)

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Sa
4
Jun '11

Schottland 2011: West Highland Way, Drymen -> Rowardennan, WHW #2

Wichtige Lektion heute: auf einem schottischen Hügel weht teilweise extrem starker Wind, fast schon Sturm. Ein Hoch auf T-Shirt+Fleece+winddichte Jacke! Wenigstens war das Wetter deutlich kühler als gestern, die 13°C auf Seehöhe waren bei der langen Strecke durchaus angenehm.

Die ersten Kilometer ab Drymen musste ich entlang der Hauptverkehrsstraße laufen, da die Wanderstrecke durch den Wald wegen Sturmschäden gesperrt war. Erst ab Milton of Buchanan trennten sich Wanderstrecke und Straße wieder und es ging in großem Bogen auf Conic Hill zu. Der West Highland Way selbst führt ein paar Meter unterhalb des Gipfels von Conic Hill vorbei, aber wenn ich schon mal dort bin, gehe ich auch ganz “hoch” (Conic Hill hat nur 361m). Conic Hill ist nur wegen der Aussicht auf Loch Lomond Teil der Wanderstrecke. Ohne diesen Umweg wäre die Tagesstrecke deutlich kürzer und auch flacher gewesen, aber für die Aussicht lohnte sich der Umweg definitiv!
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Fr
3
Jun '11

Schottland 2011: West Highland Way, Milngavie -> Drymen, WHW #1

Die Zugfahrt von Glasgow nach Milngavie (spricht man übrigens nicht mal ansatzweise so aus, wie man es schreibt…) hat leider nicht viel Sehenswürdigkeiten geboten. Einzig am Transport Museum kam ich wieder vorbei und damit auch an BBC Scotland und Co. An Werktagen und gerade noch außerhalb der Hochsaison war der Zug ziemlich leer und ich der einzig erkennbare Wanderer. Der Schaffner hat das mit einem “gonopthils” kommentiert, was sich erst auf Nachfrage als “going up the hills?” also ein stark gekürztes “Du gehst in den Highlands wandern?” entpuppte. Der schottische Dialekt ist klasse :D
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Do
2
Jun '11

Schottland 2011: Glasgow 3/3

Der dritte Tag in Glasgow war dem Westend und Hafen gewidmet. Zuerst ging es am Fluss Clyde entlang bis zum Science Center und BBC Schottland. Die Brücken unterwegs waren alle ziemlich klein, erst die “Clyde Arc” war dann ein Foto wert.

Weiter ging es bis zum nagelneuen Transport Museum. Das ist so neu, es öffnete seine Pforten offiziell 2 Wochen nach meinem Schottland Urlaub :( Da ich aber nicht wegen des Museums die 30min Fußweg auf mich genommen hatte, war mir das egal. Ich wollte den hinter dem Museum ankernden 3-Master anschauen. Dieser 3-Master ist eines der letzten segelfähigen Schiffe, die in Glasgow gebaut wurden. Murphey lässt grüßen: Wegen Renovierungsarbeiten war das Schiff für Besucher gesperrt :(

Durch ein Wohngebiet machte ich mich auf den Weg zur größten Universität Glasgows. Kurz vor den Toren der Uni besorgte ich mir zur Stärkung Fish&Chips, wenn man einen guten Imbiss erwischt, ist das Zeug sogar essbar und nicht eine große Portion Fett mit etwas Fisch ;)

Die Uni (University of Glasgow) selbst hat beeindruckende Gebäude, alleine der Turm macht was her. Die an dem Tag angebotenen Führungen durch das Unigelände waren mir dann aber doch “etwas” zu teuer und ich habe mir den öffentlichen Teil alleine angesehen.

Kultur darf auch nicht zu Kurz kommen, daher habe ich noch einige Zeit in der “Kelvingrove Art Gallery and Museum” verbracht. Wo kann man schon Gemälde von Salvador Dali, Van Gogh, Rembrandt und Rubens, neben einer Spitfire, schottischen Artefakten aus 300 BC, … sehen? Und das alles auch noch kostenlos! Definitiv ein Besuch wert.

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Mi
1
Jun '11

Schottland 2011: Glasgow 2/3

Heute habe ich mir den östlichen Teil der Innenstadt angeschaut. Durch die schon gestern besuchte Einkaufsmeile und diverse Einkaufsstraßen ging es über eine der kleineren Unis in Glasgow (Universität Strathclyde) zur Kathedrale. Ungewöhlich war, wie laut sich die dortigen Angestellten unterhielten. Es gab auch einen Tourishop direkt in der Kirche, sehr “unkatholisch” ;) Die Bauweise der Kathedrale selbst ist sehr interessante, teilweise wirkt alles wie kleinere Kirchen in einer Kirche. Sehr verwinkelt und über mehrere Stockwerke (oder besser: Untergeschosse) verteilt.Typisch Glasgow war auch das Gemäuer an vielen Stellen schwarz, aber das Problem haben alle alten Gebäude in Glasgow :)

Direkt hinter der Kathedrale liegt die Necropolis, ein viktorianischer Friedhof. Kein Vergleich zum Sankt Marxer Friedhof in Wien, aber man hat von dort einen guten Blick über die Stadt. Rund um die Kathedrale und die Necropolis ist mir besonders stark aufgefallen, wie sehr in Glasgow Altes und Neues vermischt wird.

Das Viertel “Merchant City” war für mich unspektakulär, Kenner viktorianischer Gebäude hätten evtl. mehr entdeckt. Ich ging danach weiter zu People’s Green/Glasgow Green. Aber auch dieser Park sah auf der Karte größer aus und die Infos in den Werbebroschüren der Stadt haben mehr versprochen, als dann letztendlich zu sehen war.

Am Fluss entlang und über die Innenstadt ging es dann zurück zum Hotel, mit Abstecher in einen Supermarkt, um mich mit Muffins einzudecken :)
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Di
31
Mai '11

Schottland 2011: Anreise/Glasgow 1/3

Auch in 2011 zog/zieht es mich in die Ferne. Für Juni hatte ich mir Schottland als Reiseziel ausgesucht. Von den 2 Wochen war ein Großteil für den West Highland Way eingeplant, der Rest wurde für Glasgow und Edinburgh reserviert. In meinem Freundeskreis hatte niemand Zeit und Lust in Schottland zu wandern, daher wurde es diesmal ein Solotrip.

Der Flug von Frankfurt nach Edinburgh verlief soweit unspektakulär. Ich war froh, dass der Flug nicht wegen Isländischer Vulkane abgesagt wurde ;) Mein koreanischer Sitznachbar war ob des angebotenen “snacks” etwas skeptisch, so ‘ne Plastikschale Kartoffelsalat mit homöopathisch verteilten Wurststückchen kannte er bisher nicht. Die Einreise nach Schottland war als EU Bürger auch extremst langweilig und bestand aus: Warteschlange, Perso dem gelangweilten Personal unter die Nase heben, Nicken abwarten, weiterlaufen.

Schon vor der Abreise hatte ich mir die Bus- und Zugverbindung vom Flughafen nach Glasgow rausgesucht. In der Theorie musste ich nur mit dem Bus vom Flughafen Edinburgh zum nächsten Bahnhof fahren, dort in einen Zug einsteigen und in Glasgow 200m von meinem Hotel entfernt wieder aussteigen. Theorie und Praxis divergieren aber ab und an doch stark ;) Den Bahnhof habe ich noch problemlos gefunden, ab dann begannen die Probleme. Auf den Fahrplänen stand nicht, auf welchem Gleis der Zug abfährt. Die Auskunft des freundlichen, aber schwer verständlichen, Schotten am Ticketschalter half auch nur bedingt, da zwei Züge im Abstand von wenigen Minuten vom selben Gleis nach Glasgow fuhren. Und wie sollte es anders sein, ich stieg in den falschen Zug ein, was ein weiteres Umsteigen in Glasgow erforderlich machte. Im Zug selbst musste ich sehr schnell feststellen, dass meine Englischkenntnisse in Schottland mehr als nur an ihre Grenzen kommen. Von den Durchsagen des Schaffners verstand ich keine einzige :( Das kann ja heiter werden…
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So
31
Okt '10

Bilder sortieren und umbenennen unter Linux

Im Urlaub werden immer Unmengen an Fotos geschossen, welche nach dem Urlaub sortiert werden wollen. Da ich gerade vor dem Problem stand Fotos von vier unterschiedlichen Kameras zu sortieren, will ich mein zusammengesuchtes Wissen hier mal preisgeben :)

Wurde vergessen bei einer Kamera die korrekte Ortszeit einzustellen, kann man dies mittels “jhead” korrigieren. Befand man sich z.B. in der kanadischen Zeitzone “Mountain Time”, die Kamera war aber auf die Mitteleuropäische Zeitzone eingestellt, lautet der Befehl “jhead -ta-8:00:00 *.jpg”. Damit wird der Zeitstempel in den Fotos um 8 Stunden zurückgestellt. Ein “jhead -ta+1:00:00 *.jpg” würde den Zeitstempel um eine Stunde vorstellen. Wenn Fotos von vier Kameras sortiert werden müssen, wird auch mindestens eine Kamera dabei sein, deren Uhr um 10-15min verstellt ist. Das kann man mit “jhead -ta-0:15:00 *.jpg” korrigieren.

Wer eine Fotoverwaltung wie Shotwell, Picasa, iPhoto, … verwendet kann an dieser Stelle eigentlich aufhören. Die meisten Programme ordnen die Fotos anhand des Erstellungsdatums an. Yours truly ist aber ein großer Anhänger von geordneten Verzeichnisstrukturen, daher ist noch etwas mehr Handarbeit angesagt, bis alles im gewünschten Format ist :)

Hat man die Zeitstempel in den Fotos alle auf die korrekte Ortszeit umgestellt, kann man die Dateinamen mittels “jhead -n%Y-%m-%d-%H:%M:%S *.jpg” vereinheitlichen. Die Dateinamen der Fotos sehen danach z.B. so aus “2010-09-11-07:59:51.jpg”.

Jetzt müssen nur noch alle Fotos eines Tages in ihr eigenes Unterverzeichnis verschoben werden. Das funktioniert per “exiftool” und ‘nem kleinen shell script:

echo *.jpg | for file in *.jpg
do
picdate="`exiftool -CreateDate -d "%Y-%m-%d" $file | cut -f2 -d: | tr -d ' '`"
if [ "$picdate" != "" ]
then
test -d $picdate || mkdir $picdate
mv $file $picdate/$file
fi
done

Fertig :)

Mi
29
Sep '10

Tag 18: Chicago Teil 2

Heute sind wir bei strahlend blauem Himmel (auch bei 15 Grad Aussentemperatur kann man Sonnenbrand bekommen… grmpf) kreuz und quer durch Chicago geschlappt. Eigentlich haben wir eine 3-Tageskarte fuer die “L” (die bekannte Chicagoer Hochbahn), aber das Fahren haben wir auf morgen verschoben, heute war nur Fussmarsch angesagt.
Zuerst haben wir den Loop erkundet und dann eine ausgedehnte Runde ueber Soldier Field, Field Museum und den suedlichen Strand zum Grand Park und Millenium Park gemacht. Im Grand Park gibt es die aus “Eine schrecklich nette Familie” bekannte Buckingham Fountain, im Millenium Park ist das Bekanneste die “silver bean”.
Mittlerweile hing uns der Magen in den Kniekehlen und wir wollten uns mit original Chicagoer Hot Dogs fuer die lange Tour belohnen. Erschreckenderweise konnten wir aber zwischen Millenium Park und Navy Pier keinen einzigen Hot Dog Stand oder Laden finden. Erst im Food Court des Navy Pier wurden wir fuendig, waren aber nicht restlos begeistert. Auf dem Rueckweg vom John Hancock Building (grandiose Aussicht auf die Stadt und Umgebung bei Nacht) haben wir dann im zweiten Versuch eine urige Kneipe mit richtigen Hot Dogs gefunden. Zwischen Navy Pier und John Hancock haben wir uns uebrigens eine original, noch-mehr-Chicago-geht-nicht Attraktion angesehen… wir waren in einem grossen und schoenen Buchladen ;) Hoffen wir mal, dass alle Buecher auch in unsere Koffer passen :D
Morgen machen wir uns auf in Richtung Norden und fahren am Lake Michigan entlang, bis wir dann in Minneapolis ankommen.